Unsere vier Laufenten wohnen seit 2025 bei uns hinter dem Haus und Nacktschnecken sind ihre Leibspeise. Dort in der Nähe unserer biologischen Kleinkläranlage wohnten bis dahin die meisten Nacktschnecken. Jetzt hat sich das geändert. Unsere Laufenten sind sehr akribisch und sammeln jeden Tag unter allen Blättern und im Gras nach ihrer Leibspeise, den Nacktschnecken. Auch Häuschenschnecken werden nicht verschont und auch die vielen winzig kleinen Nacktschnecken werden gefunden. Endlich wächst auch die durchwachsene Silphie, wird groß und bekommt viele Blüten. Denn diese Pflanze wurde vorher von den Schnecken so zugefressen, dass sie nur noch wenige Blüten ausbilden konnte.

Unsere vier Laufenten sind so putzig anzusehen. Und sie sprechen oft mit uns. Sie kommen am Nachmittag und wollen mit viel Geschnatter etwas Futter haben, wenn in ihrem Topf im Unterstand nichts mehr vorhanden ist. Sie wohnen auf Stroh in einem alten Kälberiglu. Im März haben sie begonnen, Eier zu legen und dann haben sie auch auf den Eiern begonnen zu brüten. Da es aber vier Mädchen-Enten sind, kamen leider keine Jungen zu Welt.
Durch den trockenen Sommer waren die Schnecken hinter dem Haus Mangelware und sie haben sich im Feld und auf den Wiesen rund ums Haus allerlei anderes Getier gesammelt (Fliegen, Käfer, Heuhupfer). Oder sie haben auch den Hafer von den Halmen gezupft, den wir neben dem Spielplatz angebaut hatten.
Laufen besser als Fliegen
Sie sind im Laufen besser als im Fliegen. Sie können jedoch mal kurze Strecken abheben und nach 10 Metern landen sie wieder. Sie lieben das Wasser, aber sie sind auch sehr vorsichtige Tiere. Es dauert lange, bis sie etwas neues in ihrem Garten annehmen. Jochen hat ihnen eine Minibadewanne gebaut (eine halbe Palette große), damit sie direkt an ihrem Stall eine Eintauch-Bademöglichkeit haben. Es hat etwa drei Monate gedauert, bis sie darin das erste mal gebadet haben.
Laufenten stammen von den Stockenten, siehe auch Wikipedia. Sie sind im Laufen besser als im Fliegen. Sie lieben das Wasser, aber sie sind auch sehr vorsichtige Tiere. Es dauert lange, bis sie etwas neues in ihrem Garten annehmen.
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